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 Beflügelt den Geist

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Ferahamar
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BeitragThema: Re: Beflügelt den Geist   So Jan 10, 2010 11:31 pm

Da kann ich nicht mithalten.
Aber ich hab mal versucht einen Songtext zu schreiben, der in etwa so aussieht:
(und ergänzt & verbessert bitte!)

Im Sturm des Lebens

Auf deinem Bette ruhst du, ganz allein
Das Kissen im Gesicht verschluckt dein Schreien
Die Tränen laufen bittersüß hinab die Wangen
Und niemand ist da um dich aufzufangen

Im Wald, da stehst du, umringt von Schatten
Die die Trauer schlimmer machen
Der Ruf einer Eule kurz erschallt
Der einsam im Gehölz verhallt

Umgeben von Leuten, und doch verlassen
Kannst du dein Unglück kaum erfassen
Schmerz versucht sich breit zu machen
Doch es gibt etwas um dich anzufachen

Am Ende von Allem
Am Anfang des Nichts
Sterne gleich Kristallen
Ein kleiner Strahl des Lichts

Der Glanz der Hoffnung scheint hernieder
Zu jeder Zeit und immer wieder
Wenn im Sturm des Lebens du allein dich wähnst
Ein guter Freund stets an deiner Seite steht

Gejagd von Schemen in dunklen Gassen
Das Sonnenlicht ist am verblassen
Bist auf dem Weg zur Schlachterbank
Dein Leben ein schnelles Ende fand

Und wenn die letzte Schlacht gekommen ist
Angst und Kummer dich zerfrisst
Sei gewiss, du wirst siegen
Und dem Tod nie unterliegen

Am Ende von Allem
Am Anfang des Nichts
Sterne gleich Kristallen
Ein kleiner Strahl des Lichts

Der Glanz der Hoffnung scheint hernieder
Zu jeder Zeit und immer wieder
Wenn im Sturm des Lebens du allein dich wähnst
Ein guter Freund stets an deiner Seite steht

blablabla undsoweiterundsofort ;-)
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Robba
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BeitragThema: Re: Beflügelt den Geist   Mo Jan 11, 2010 12:51 am

Allet klar, künstlerkritik:

Der rote Faden ist mir grad nicht so klar gewesen muss ich zugeben. Es geht um Freunde in Verbindung mit schlimmen Situationen in dem Moment?
Es sind einzelne Situationen die du darstellst, oder?
Dein Leben ein jähes Ende fand, .. oha happy
und direkt dahinter in der letzten Schlacht wirst du dem Tod niemals unterliegen (was an sich ja eine nicht grad objektive Aussage ist very happy) Aber das direkt hinter dem jähen Ende des Lebens ist echt verwirrend muss ich sagen.

Ansonsten sehr lyrisch. Gefällt mir
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BeitragThema: Beflügelt den Geist   Mo Jan 11, 2010 2:33 am

Kann mich der Kritik im Positiven wie im Negativen nur anschließen...
bis zum ersten Refrain sehr verständlich sehr logisch, offen bleibt darüber hinaus was einen "anfacht"...
aber der zweite Teil ht irgendwei einen Stilbruch... und das Widersprüchliche, was Robin schon genannt hat...meine FRage wäre auch: was ist dass Kernthema? Wie hängen die einzelnen Situationen zusammen?
ansonsten: geballte lyrische Wortwahl, ja, Poesie vom Feinsten ;-)
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Ferahamar
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BeitragThema: Re: Beflügelt den Geist   Mo Jan 11, 2010 9:08 pm

Nein, es beschreibt einzelne voneinander unabhängige Situationen.
Und ja, es ist gegen Ende widersprüchlich, deswegen erwarte ich ein paar Inspirationen oder Vorschläge =)
Und es soll halt darstellen, dass - egal was passiert - man immer auf die Freunde an seiner Seite zählen kann.
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Robba
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BeitragThema: Re: Beflügelt den Geist   Di Jan 12, 2010 10:39 pm

Du erwartest viel! XD

- "Krampfader" -

das hab ich gade im Kopf ;D Mehr nicht
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BeitragThema: Beflügelt den Geist   Mo März 08, 2010 1:06 am

hier endlich der Nachtrag, den ich schon so lange zum Thema "Liebe" posten wollte...habe die ganze Zeit auf den Text gewartet...ist aus einem Nachschlag-Buch, das meiner yoga-Lehrerin gehört (Titel/ Autor weiß ich leider net...). habe den Artikel das erste Mal in einer Meditation anfang Oktober letzten Jahres gehört, damals hat er mich bereits fasziniert, aber in letzter Zeit und gerade heute finde ich ihn umso ansprechender, so sehr, dass ich ihn KOMPLETT ABGETIPPT habe! Er gibt vieles so wieder, wie ich, und womöglich auch andere, es sich so nie eingestehen würden...gönnt ihn euch einfach mal - und seid selbstkritisch^^
Viel Spaß bei den Erkenntnissen!


Liebe

„Gibt es einen besseren Grund, in einer Familie oder Gesellschaft leben zu wollen, als unsere Mitmenschen wie uns selbst zu lieben? All unsere Mitmenschen zeigen uns ständig, wie wir gerade uns selbst gegenüberstehen. Versuchst Du andere zu verändern, so akzeptierst Du Dich auch nicht selbst. Es gibt wohl ebenso viele Definitionen wie Arten der Liebe. Schon seit jeher wird Liebe mit ZUNEIGUNG, SEXUALITÄT, LEIDENSCHAFT oder der ABHÄNGIGKEIT – also dem Umstand geliebt werden zu wollen – verwechselt.

Liebe kommt keineswegs nur durch die Beziehung zwischen zwei Menschen zum Ausdruck. Sie ist vor allem eine Form der Energie, die wir an unsere Umwelt verteilen können. Sie entspricht der Achtung, die wir der göttlichen Schöpfung und allen Lebewesen auf der Ebene der Menschen, Tiere oder Pflanzen entgegenbringen. Lieben heißt, akzeptieren, dass jeder Mensch anders ist und über ein eigenes WERTSYSTEM verfügt – auch wenn wir dieses keineswegs teilen. Lieben bedeutet daher auch, unsere Mitmenschen so zu akzeptieren, wie sie sind, d. h. mit all ihren Wünschen, Bedürfnissen, Überzeugungen, Ängsten, Grenzen, Erwartungen und Schwächen, ohne sie deshalb zu kritisieren, zu be- oder verurteilen und vor allem, ohne sie ändern zu wollen. Lieben heißt, akzeptieren, dass jeder von uns auf der Erde ist, um sich durch seine eigenen Erfahrungen zu entwickeln. Lieben heißt, Dinge mit und nicht für die anderen zu tun. Nur so können wir uns selbst durch unsere Mitmenschen erfahren. So werden wir erkennen, dass wir auch dann etwas bekommen, wenn wir etwas von uns geben.

Leider glauben viele Menschen, dass lieben gleichbedeutend ist mit „gefallen“. Doch ist das ein Trugschluss. So kann jemand in einer Weise handeln, die Dir missfällt, ohne dass das heißen muss, dass er Dich nicht liebt. Das gilt auch für dich. Du musst anderen nicht gefallen, um Deine Liebe zu demonstrieren. Wirkliche Liebe versucht vielmehr, sich bewusst zu werden, was dem anderen nützlich sein kann, und nicht unbedingt, was ihm gefällt.

Auch die Art und Weise, in der wir nach Liebe suchen, ist sehr aufschlussreich. Mit allen Mitteln zu versuchen, geliebt zu werden, bedeutet sich selbst nicht zu lieben. Lieben wir von ganzem Herzen, so kommt diese Liebe auch zu uns zurück, ohne dass wir um sie buhlen müssen. Wir können nur ernten, was wir zuvor gesät haben. Je wahrer wir lieben, desto mehr umgibt uns das Licht, das all die Dinge anzieht, die für ein glückliches, gesundes und erfülltes Leben notwendig sind. Die Regeln der Liebe gelten auch für die Freundschaft. Ihnen zu folgen, ist der beste Weg, Freunde zu gewinnen und lange zu behalten.

Wie lernen wir, andere bedingungslos zu lieben? Dazu müssen wir sie AKZEPTIEREN, MITGEFÜHL, Solidarität und ACHTUNG aufbringen, gutherzig, großzügig, feinfühlig und verständnisvoll sein. So öffnen wir unser Herz. Man könnte auch sagen: Lieben heißt, mit dem Herzen zu denken. Unsere zwischenmenschlichen Beziehungen geben uns Gelegenheit dazu, wahre Liebe und Weisheit kennen zu lernen. Ein Zeichen der Weisheit ist auch die Erkenntnis, dass gerade unsere Unterschiede uns ermöglichen, uns einander lieben zu lernen. Wünschst Du Dir für Deine Mitmenschen nicht mehr, was Du selbst für sie am besten hältst, sondern, was sie selbst möchten, so bist Du auf dem besten Weg zu bedingungsloser Liebe.“
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Robba
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BeitragThema: Re: Beflügelt den Geist   Mo März 08, 2010 6:35 pm

Okay ... hochinteressanter Gedankengang. Ich bin noch nicht ganz durchgestiegen.

Also meine Aktuele Definition von Liebe ist ja starke Zuneigung. Aber das mit dem bedingungslos so akzeptieren wie man ist ist auch interessant.

Aber denken wir witer darüber nach:
Ich weiß, dass Wünsche die andere Person zu ändern mein eigener Egoismus ist, und habe es weitestgehends geschafft damit aufzuhören. Aber nehmen wir ein depressives Kind.
Ein depressiver Mensch wird, wissenschaftlich betrachtet, immer wieder Zuspruch wollen, dabei depressiv bleiben um es immer wieder zu bekommen. AUch bekant ist dass depressivität hinderlich ist dafür geliebt zu werden.
Ist bedinungslos lieben in dem Fall bestätigung des systems und damit nicht hilfreich? Wenn man der Person nur das wünscht was sie sich selbst wünscht?
Oder ist "das Licht der Liebe" so stark, dass es die depressivität irgendwann zurückdrängt?

Beispiel: Im CLownsworkshop haben wir auch Leute mit Minderwertigkeitskomplexen gehabt. Bei uns bekommen wie respekt, streicheleinheiten on mass etc. Hilft ihnen das?


Und ist es wichtig dass es ihnen hilft? Hat das mit lieben zu tun?
Und hat lieben nichts mit Zuneigung zu tun? o.O ^^
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BeitragThema: Re: Beflügelt den Geist   Mo März 08, 2010 9:09 pm

Die Frage, ob es wichtig ist, dass es ihnen hilft, erübrigt sich.

Und zu dem anderen
Ja, Liebe ist (für mich) eine Art der Zuneigung - was ja nicht automatisch Juris Argumente ausschließt. Schließlich resultiert m.M.n. diese Zuneigung aus der Akzeptanz, wie sie oben beschrieben ist.
Und was Depressivität angeht hat Juri auch schon einen Hinweis geliefert: "So kann jemand in einer Weise handeln, die Dir missfällt, ohne dass das heißen muss, dass er Dich nicht liebt." Ich denke, das kann man auch umstellen, denn: Jemand kann einen Charakterzug haben, der dich missfällt, ohne dass das heißen muss, dass du ihn nicht liebst.
Und ich glaube schon, dass es depressiven Leuten hilft geliebt zu werden - Liebe heilt ja auch Wunden happy
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Juri
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BeitragThema: Beflügelt den Geist   Di März 09, 2010 1:27 am

so, es folgt mein Beitrag Nummer 88...hab ich wirklich schon so viel hier gelabert? very happy Der wird zur Feier aber auch extra umfangreich...hehe...^^

zunächst zu "Zuneigung" und "akzeptieren": ja, ich fand das auch hochspannend, so dargestellt war das beides sehr neu für mich. Ich dachte bis dato auch immer, dass Liebe, zwar noch mehr als, aber auf alle Fälle als wichtigstes auch, Zuneigung beinhaltet. Habe damals danach noch lange und öfters darüber nachgegrübelt, wie das sein kann, dass nach dieser Definition Liebe nicht mit Zuneigung gleichzusetzen ist, und wenn dem so ist, warum ich es anders empfinde... Die definition, das man jemanden erst liebt, wenn man ihn akzeptiert, so wie er ist, und das heißst, "dass jeder Mensch anders ist und über ein eigenes WERTSYSTEM verfügt – auch wenn wir dieses keineswegs teilen" hat mir damals die augen geöffnet (es war das Markanteste, was ich von dem Text behalten hatte) und mich gelichzeitig erkennen lassen, wie weit ich davon entfernt war - und womöglich seither immer noch bin bzw. mich immer wieder daran erinnern muss.

mmh, mit dem "andere Leute ändernwollen": Robba, ich würd jetzt mal provokativ behaupten, du hast es noch net ganz geschafft, dass aufzugeben und wirst es wohl auch net, alleine schon, weil du aus Liebe gegenüber deinen mitmenschen ihnen einen Bildungsprozess ermöglichen willst, der ja Veränderung für diese bedeutet...^^
ich stimme Ferahamar zu, dass der Text selbst antworten zum Ändern wollen von depressiven Menschen gibt, auch wenn diese durchaus widersprüchlich (^^) dargestellt sind (btw: sehr interessanter Umkehrschluss: "Jemand kann einen Charakterzug haben, der dich missfällt, ohne dass das heißen muss, dass du ihn nicht liebst." --> stimme ich zu... interesant wäre auch zu wissen, ob "LIebe auch wunden heilt", die sie selbst verursacht?)
Ja, zum Text: und zwar wird dort auch gesagt, dass "Wirkliche Liebe versucht vielmehr, sich bewusst zu werden, was dem anderen nützlich sein kann, und nicht unbedingt, was ihm gefällt." Wenn es für einen depressiven Menschen nützlich ist, dass er sich verändert, dann ist das ihn verändern wollen legitim, ja sogar erwünscht und erforderlich. Voraussetzung dafür ist aber, dass diese annahme und Entscheidung nicht von dem außenstehenden (der einen andern aus purem Egoismus verändern will), sondern von dem depressiven Menschen selbst kommt. Dieser muss meiner ansicht nach selbst dazu bereit sein, dieses angebot der Veränderung zu wollen, auch wenn sie ihm eigentlich im ersten moment "missfällt". Schwierig und schmal ist hier der Grat zwschen "ICH meine, es ist nützlich für ihn" und "es ist nützlich für ihn (aus sicht des Depressiven)". Nach der Schlussfolgerung oben können sich depressive Menschen, weil sie nach Robbas Definition immer Zuspruch/ Geliebt werden suchen, selbst nicht lieben. Man muss ihnen also die Chance lassen, sich aus eigener Kraft "zu entwickeln", dabei kann und darf man ihnen helfen, wenn man "dinge MIT und nicht FÜR sie tut" also nach meiner Interpretation nur, wenn diese der Veränderung zustimmen.
Als Beispiel kann ich mich selbst anführen, auch wenn ich nie ein depressiver Mensch war und bin, aber ich denke, dass es bei dem Beispiel des depressiven Menschen darum ging, sein autopoetisches system zu durchbrecehn, von daher stimmt der Vergleich. nicht zuletzt durch deinen einfluss, Robba, habe ich mich im letzten Jahr stark verändert. Deinerseits wolltest du das so, womöglich aus einer Portion Egoismus, damit unsere Wertsysteme miteinander besser harmonieren, aber vor allem auch, weil du der ansicht warst, dass es nützlich für mich ist. Dem Text zufolge ist dein Bestreben aufgrund der letztgenannten annahme völlig richtig, auch wenn dadurch eine von dir gewünschte veränderung im anderen Menschen vollzogen wird. dies ist deshalb legitim, weil der andere erkannt hat, dass das angebot ihm zwar zunächst missfällt, aber dennoch nützlich und wichtig für ihn sein kann und deshalb zugestimmt hat. Ich habe das Veränderungsangebot angenommen, weil ich somit die chance, "dass jeder von uns auf der Erde ist, um sich durch seine eigenen Erfahrungen zu entwickeln" ergreifen konnte. Ich habe diese Veränderung also nur zugelassen, WEIL ICH SIE SCHLIEßLICH SELBST WOLLTE.
[hierzu passt weitergeführt auch das, was ich schon lange mal zu unserem Gespräch über "Macht" ergänzen wollte... du hattest damals festgestellt, dass du es geschafft hast, nicht nur geistige, sondern auch körperlich-emotionale Macht über jemand anderen zu haben und fandest diese Feststellung ziemlich krass, weil dadurch alle Türe und Toren der Manipulation des anderen geöffnet sind und dass es ein wenig uneinsichtlich ist, warum der andere dir trotz dieses Risikos diese Macht geben soll: Meine jetzige Antwort: der andere hat diese Macht über ihn nur zugealssen, weil er sich sicher war, dass ersterer damit auch umgehen kann, er hat ihm vertraut, dass die Macht über ihn nicht missbraucht wird. Man kann dementsprechend nur Macht über jemanden haben, wenn dieser das auch ZULÄSST. (soweit ich weiß, ist das in der wissenschaft auch eine GRundannaheme bei mobbing-vorgängen, wenn man das allerdings auf wirkliche gewalttätige Missbrauchsfälle überträgt, ist es wohl eher eine Verhöhnung der Opfer... nur falls ihr den Gedanken auch weitergesponnen habt - wie ich grade...) Trotz allem fand ich ihn in dem obenen beschriebenen Kontext sehr zutreffend...]
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Juri
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BeitragThema: Beflügelt den Geist   Di März 09, 2010 1:30 am

klar, dass sich bei einer 8igen Zahl auch der muffin-Status ändert...und natürlich wegen so einem zuvor geistig umfangreichen Beitrag... very happy
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Robba
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BeitragThema: Re: Beflügelt den Geist   Di März 09, 2010 7:27 pm

- Ja, ich höre nie auf Leute zu beeinflussen. Hast recht, ABER ich habe glaub ich weitegehend aufgehört Leute die mir nahe stehen psychomäßig beeinflussen zu wollen damit sie meinen Bedürfnissen entsprechen.
War ich schlimm drin. Auch wenn’s erfolglos war wars immer noch Terror für beide.

- Wunder heilt die sie selbst verursacht: --- Verursacht Liebe die Wunden oder andere Dinge die damit einher gehen, vllt mit Liebe verwechselt werden? J
Und am Clownsbeispiel zu bleiben: Ja, es könnte sein. (Metaphorische Lerntheorie)
Systeme erhalten sich selbst. Wenn eine Wunde durch „Liebe“ gemacht wurde (oder andere Dinge die sich zumindest im zwischenmenschlichen Rahmen aufziehen, und die Person in einen erlebnisrahmen kommt (Clowns zB) in dem nahe zwischenmenschliche Kontakte entstehen, diese aber mit Liebe stattfinden dann ist dies ein Lerneffekt der behalten wird.

Zusätzlich werden die Abwehrmechanismen in Kraft gesetzt, die natürlich menschlich sind. Autopoese halt. Wenn in dieser Phase „gewinnbringendere Alternativen“ (Liebe ODER unterstützt DURCH Liebe) angeboten werden, alles in allem so aussehen als ob mans riskieren kann, UND diese dann zu einem Erfolg führen, dann ist es ein Erfolg.

Hab immer noch keine Ahnung...

Zu dem MIT und nicht FÜR ihn [...] und wenn der Wille aus ihm selbst kommen muss und so, da ist ja noch dieses Höhlengleichnis. Und eine heute leichter zuverstehende Weisheit: „Wer hat dem wird gegeben.“ Je verfangener das System, desto weniger wird von ihm kommen. Das ist sicher.
Oder kann die Liebe diese Brücke etwa schlagen? Wink

- Zu unserem Fall, Juri:
Ob alle diese Analysen über unseren Fall stimmen möchte ich nicht beurteilen. Würde auch den Rahmen sprengen. Sicher ist, dass garantiert nicht immer von dir die Tür offen gehalten wurde. Ich erinnere an verbitterte Diskussionen warum ich dich an bestimmten Stellen „alleine“ lasse (es hat nicht zu deinem Bedürfnissystemgehört)

- Noch was zur Macht:
Also physikalisch gesehen ist das natürlich vollkommen unrichtig was du sagst: Ob der andere Faktor es zulässt ist nur ein Faktor der die Sache leichter macht. Glaub mir, dass der Falke nicht nur deshalb M8 über den Wurm hat weil jener es zulässt XDXD



Traue keinem Gedanken den du nicht an frischer Luft gefasst hast... Ich bin grade nicht in der Lage zu beurteilen glaube ich. Wollte aber antworten auf akute Dinge.
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BeitragThema: Re: Beflügelt den Geist   Di März 09, 2010 9:03 pm

Zum letzten Punkt, was Macht angeht, stimme ich dir zu, Force. Wollte das gleiche sagen Wink
bspw. hatten die Nazis nicht deswegen fast ganz Europa erobert, weil es zugelassen wurde... Um mal ein poltisches Beispiel der Macht aufzuzeigen.

Tja, ob Liebe Wunden schlägt und/oder heilt ist ein schwieriges Thema. Habe hier auch ein bisschen Definitionsschwierigkeiten. Nehmen wir als Beispiel das Verlassen werden: geschieht eine solche Handlung aus Liebe oder aus etwas gegenteiligem?
Das Liebe Wunden heilt (die sie selbst auch geschlagen hat), halte ich nach mehreren Überlegungen auch für unwahrscheinlich. Meine jetzige Meinung ist die, dass ZEIT die Wunden heilt, und Liebe nur als eine Art Anästhetikum wirkt. Wie war das noch mal mit "Opium fürs Volk"? naughty
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Juri
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BeitragThema: Beflügelt den Geist   Mi März 10, 2010 11:13 pm

also ich geb zu, dass mein Beispiel hier zu Macht ein wenig hinkt, auch wenn es nur auf die psychologische Komponente bezogen war... aber dein politischer Vergleich, Dennis, hinkt leider auch, denn wenn ich mich noch recht an meinen Geschichtsunterricht erinnere, hat das ausland sehr lange zugesehen und Beschwichtigungspolitik betrieben, die in ihrem gegenteiligen Ziel geendet ist...
Ok, man müsste ernsthafter Weise erstmal untersuchen, warum jemand Macht über jmd./etw. hat, der Adler hat es z.B. aufgrund seiner höheren hierarchie in der Nahrungskette und ein Mensch? emotionale Abhängigkeit, die, wie der TExt sagt, mit liebe verwechselt wird?

auch wenn es vielleicht dankbar wäre: ich kenne keine Beispiele, in denen das Verlassen eines Menschen aus Liebe zu ihm geschehen wäre, eher wohl aus Liebe zu einem anderen Menschen...
"Das Liebe Wunden heilt (die sie selbst auch geschlagen hat)" geht wohl nur in einer jeweils andren zwischenmenschlichen Beziehung: die erste versauts, in der nächsten kann dies aber wieder rückgägngig gemacht werden (dem clownsbeispiel zufolge), prima, danach gebe es also für viele noch hoffnung! Wink Seit denn die wunden sitzen so tief, dass derjenige sich so vor einer "Lernsituation" und der hilfe von anderen Menschen verschließt...

mmh, "Zeit heilt alle wunden", naja, sie kann dabei helfen, dass man einen objektiveren, distanzierteren blick auf emotionale Verstrickungen erhält, aber sie kann meines Erachtens nicht alleine wunden heilen. Bezogen auf zwischenmenschliche Beziehungen wie die FReundschaft zwischen zwei Menschen: Zum Wunden heilen bedarf es da meiner Meinung nach der Reflexion auf beiden Seiten, Einsicht in das jeweilige Fehlverhalten und in die emotionale Perspektive des Gegenüber, die Absicht, begangene Fehler nicht zu wiederholen, beidseitiges Verzeihen (idealerweise samt ernstgemeinten Entschuldigungen) und Wohlwollen in Bezug auf zukünftige Interaktionen, sowie die Wiederherrstellung von Vertrauen, Glaubhaftigkeit und Ehrlichkeit und neuerdings noch ein schönes wort dazu: TRansparenz^^ so, ich glaub das müsste als Rezeptzutaten zum Wunden heilen reichen...die Handlungsausführung liegt leider im individullen kompetenzbereich jedes einzelnen...^^ stopp, eins noch, bevor ich eine aufn Deckel krieg: "Lockerheit" natürlich... (tja, so einflussreich war deine "Veränderungsgehirnwäscherei" dann doch noch nicht, als dass es einen primären Platz in meinem System bekommen hat...immerhin: mir ist es noch eingefallen...vielleicht steckts aber auch schon in manchen Zutaten mitdrin, ansonsten kann ich ja dran arbeiten, wenn ich es will und zulasse Wink Ach so, mist, mein sonstiges Hauptargument fehlt auch noch: INDEM MAN MITEINANDER DADRÜBER REDET natürlich! (im Idealfall möglichst locker...^^)
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BeitragThema: Re: Beflügelt den Geist   Do März 11, 2010 12:21 am

Ich denke auch, dass Liebe als solche kein Wunden schlägt J Aber ist klar, viele Wunden könne aus dem resultieren was für uns die Liebe ist.

Das Beispiel mit Liebe heilt wunden von Juri mit der anderen Liebesbeziehung ist gut, denn es entspricht auch Dennis gedanken, als du gesagt hast: „Liebe nur als eine Art Anästhetikum wirkt.“ Ruhig stellt weil gefühle befriedigt sind.
Ich bin mit diesem Beispiel, auch wenn’s von beiden kam, nicht ganz zufrieden, denn warum ist man in dieser Beziehung. Wenn mans aus begrochenem herzen tut ... Anästhetikum .... dann „liebt“ man weil man es braucht.

Das Clownsbeispiel wiederrum ist anders, finde ich. Da ist meine Vermutung ja, dass selbstlose Liebe der Träger, die Brücke ist, die die Bereitschaft erzeugt sich auf die positive Erfahrung einzulassen.

Aber so ganz geblickt hab ich’s immer noch net. ^^


Was Juri zu der Zeit sagt wollte ich auch sagen. Eine Schürfwunde heilt sich durch biologische Vorgänge UND Zeit. Zeit alleine macht nichts. J Aber darum geht’s ja gar nicht ^^

Ich mag die Liste die du aufgezählt hast. Ist ne echt gute Variante. Aber ich denke nicht zwingend notwendig um wunden zu heilen. Für Leibeswunden denke ich Zeit und mentale Verarbeitung reicht. Gibt vllt ne Narbe aber gut ist. Wunden sind natürlich auch ne Blöde mEtapher, denn im Gegensatz zu den meisten Wunden können Gefühle und Menschsein auf ganz verschiedene Arten „zuheilen“ ... weil sie weniger Wunden sind als Probleme die das Wesen lösen muss. Unstimmigkeiten an die es sich anpasst. Es ist eher Evolution als ne Wunde.
Und evolutionsmäßig gedacht hat Juris liste wohl einen guten Stand.


Spezial @ Juri: Wenn hier der ein oder andere Zaunpfahl zu mir rüberfliegt: Tu nicht so als hätten wir über ncihts geredet, wär faktisch nciht korrekt. Und außerdem ist das hier kein Ort für sowas. Dann können wir auch Chatten XDXD

JEder der Muffins der schonmal jünger als 18 war weiß dass Chatten, SMS und Liebeskummergeschichten eine beschissene Paarung sind. <( ^o^ )>
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BeitragThema: Beflügelt den Geist   Do März 11, 2010 1:53 am

ja ich weiß, Robba, du bst unheimlich wchtig^^ - nee, für ausschließlich persönliche abrechnungen nehme ich dann immer noch deine Privatadresse very happy

nein, in der tat handelt es sich um ein sehr einschneidendes erlebnis als ich ungefähr zwöfl war...ich hab mich damals so mit meiner besten Freundin verkracht, dass ich über ein Jahr so gut wie keinen kontakt mehr zu ihr hatte und auch danach war es nicht mehr so wie früher...erst als ich von ihr zum 18. Geb. aus 650 km Entfernung eine SMS bekam, konnten wichtige dinge aus der Vergangenheit in der folgenden Zeit auf- und verarbeitet werden...so gut, dass sie heute eine der wichtigsten, wenn nicht sogar DIE wichtigste Person in meinem Leben ist...ich hab mich vorhin in die Zeit zurückversetzt und festgestellt, was dazu geführt hat, dass die "wunden" wieder geheilt sind, sie meinte nämlich damals "Die Zeit heilt alle wunden", auch wenn es für mich in der Zeit dazwischen eher so war: "das Band der Freundschaft kann reißen, man kann es wieder verknüpfen, aber ein Knoten wird immer bleiben" naja, und dann bin ich eben auf die "Rezeptzutaten" gestoßen... gut, ich gebs zu, dann ist mir auch bald eingefallen, dass sich das wunderbar mit und auf diverse Gespräche, die ich in letzter Zeit mit guten Freunden geführt habe (ja, eins davon war das mit dir, robba --> Stichwort "Transparenz"), vermischen und übertragen laässt...so wars!

mmh, ich glaube das war ein missverständnis: ich hab nix davon gesagt, dass man eine Beziehung mit gebrochenem Herzen eingeht, damit man in der neuen da sozusagen therapiert und "ruhiggestellt" wird... ich dachte einfach nur, dass das clownsbeispiel sagt (übrigens auch die psychologischen Lerntheorien nach Bandura, die aus gleichem Grunde in der Gewaltprävention eingesetzt werden), dass man dinge/ Erlebnisse/ Verhaltensweisen, die durch negative Erfahrngen geprägt wrden, durch positive Erfahrungen/Verhaltensweisen überlagen kann. wobei ich das in dem Beispiel oben eher ein bisschen ironisch mit "prima" kommentiert habe, da ich ja immer noch glaube, dass einer, der bitterböse enttäuscht wurde, so schnell nicht noch mal sowas eingeht, allein aus dem Risiko, dass es wieder negativ enden könnte. Zumindest verhält derjenige sich abweisend und drückt sein misstrauen nach außen aus, sodass es für ihn schwer sein wird, einen Partner "anzuziehen", der seinen wahren Wünschen entspricht...blabla...ich führ das hier nicht näher aus, hab sowas mal in der Theorie von Maier in seinem Buch "Jeder bekommt den Partner, den er verdient hat" gelesen... aber auch ich hab die verschiedenen Beispiele, die hier kusieren, noch nicht ganz geblickt...

eins muss ich aber hier noch richtig stellen: ich habe nicht gesagt, dass wir nicht miteinander geredet haben very happy (interessant auch, dass ich dir die Nachricht gesachickt habe, BEVOR ich den eintrag hier gelesen habe...so jetzt reichts, ab sofort kein (reines) Privatgelaber mehr hier, versprochen!)
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BeitragThema: Re: Beflügelt den Geist   Fr März 26, 2010 2:05 pm

Ein paar Sätze die in meinem Kopf sind und ein gutes Beispiel zum THema Liebe bieten:

---
Bruderschaft

Wir sind Brüder.
Auf keinem Fall würde ich ihn aus Egoismus bei mir behalten wollen,
aber wenn er leben will, will ihm ein Leben ermöglichen.
Das macht man unter Brüdern so.
---

Ich wollte es fast unter "Sei der Weltenwanderer" posten, da mir dieses Thema grade unfassbar viel bedeutet und es um Weltenwaderschaft geht die sich sogar auf Leben und Tod streckt. Welten die weiter voneinander weg nciht sein könnten, quasi
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BeitragThema: Beflügelt den Geist   Di März 30, 2010 1:13 am

mmh, interessanter Beitrag... bloß so alleinstehend sagt er mir persönlich jetzt grade nicht so viel, wie er aber wohl eigentlich potentiell könnte (wenn er nicht sone wichtige aussage hätte, hättest du ihn ja bestimmt nicht gepostet, oder?) aus welchem Kontext, über die Weltenwanderschaft hinaus (und inwiefern diese?), kommt das zitat? und aus welchem Buch?

so würde das Zitat meines Erachtens lediglich heißen, dass man nicht aus eigenem Egoismus handeln soll, sondern sien Handeln an der Maxime ausrichten soll, was dem anderen gut tun würde/ gut für ihn sein wird. Das war ja bereits die Kontroverse in der diskussion über den Yoga-Text zum Thema Liebe.
Und das der andre Bruder nicht "leben" kann, wenn er bei seinem Bruder bleibt. Nee, moment, umgekehrt, ein Leben wird ihm nur bei diesem ermöglicht, oder? Hä? Denk ich schon wieder zu kompliziert? confused
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BeitragThema: Re: Beflügelt den Geist   Di März 30, 2010 1:55 pm

Immer wenn ich Texte von dir lese muss ich an einen Hamster denken der in einem Rad rumrennt.
^^ Sorry.

Erster Teil deiner Interpretation ist korrekt. Bei meinem Fall geht es um das Leben selbst. Leben und Tod. Zeus, mein Bruder, ist auf meine Hilfe angewiesen um zu leben.
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Juri
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BeitragThema: Beflügelt den Geist   Do Aug 05, 2010 1:40 am

auch wenns schon etwas länger her ist, hätt ich noch eine ergänzung zum Beitrag zum Theam Liebe: hab vor kurzem eine sehr interessante Definition erhalten, die ich aber auch nur über dritte von einem Philosophiestudenten gehört habe... vielleicht können dadurch auch wieder mal ein paar diskussionen hier angeregt werden, ist in letzter zeit etwas lahm geworden, der haufen hier very happy

"Beshreibung der Liebe aus der grieschichen Philosophie: Demnach gibt es drei Formen: Eine feundscfhafliche Liebe. Bildlich beschrieben wenn zwei Menschen in dieselbe Richtung sehen. Eine Helfende Liebe. Bildlich wenn der eine dem anderen der am Boden liegt aufhilft und letztlich die Liebe im Eros. Den alten Griechen zufolge müssen in einer Beziehung alle drei Teile Vorhanden sein, wobei natürlicherweise ein oder zwei Teile Überwiegt/en. Fehlt ein Teil gänzlich, leidet die Beziehung."

habe demjenigen auch von Dennis Definition aus dem letzten Dezember berichtet, diese dreiteilung, wenngleich auch etwas anders, kam mir so bekannt vor...

Joa, Beiträge und ergänzungen, sowie kritik erwünscht
very happy
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Juri
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BeitragThema: Beflügelt den Geist   Do Aug 05, 2010 1:42 am

man beachte dabei auch den ehemals hier im forum schon mal negativ beschriebenen "Helferkomplex", der angeblich eigentlich jede Beziehung kaputt machen soll, aber heir unbedingt nötig ist!
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Robba
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BeitragThema: Re: Beflügelt den Geist   Fr Aug 06, 2010 10:56 am

Der Helferkomplex ist ziemlich negativ denke ich. Aber einen Komplex mit Helfender Liebe gleichzusetzen ist vielleicht nicht korrekt.

Aber prinzipiell ist das hier ja schon eher die, zumindest meiner wahrnehmung nach, in den Köpfen der Leute eher klasischere Definition von Liebe. Diese dreiteilung hab ich früher auch gemacht, oder zumindest eine zweiteilung.
Darum fand ichs auch so ..... äh .. anders ... was ich zu liebe geschrieben hab, weil es mir wie eine sehr starke änderung vorkam.

Soviel erstmal dazu.



ZUm Thema lahmer Haufen und alte Themen:

Ich hab mal einen Stift gekauft auf dem steht "man kann ein Problem nicht mit der Denkensweise lösen die esausgelöst hat."
Nicht dass der Lahme haufen ein Problem ist, aber im Kern denke ich dass neue THemen, neue IMpulse und neue strukturengewinnbringeder sind um frischen Wind rein zu bringen.
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